Der 39-jährige Berliner Oliver Eckstein (Samuel Fintzi) ist alleinstehend und fühlt sich einsam. Gerade kurz vor Weihnachten tut das besonders weh. Nicht wünscht er sich mehr als eine richtige Familie.
Da man sich eine Familie weder kaufen noch backen kann, beschließt er, sich eine zusammenzuklauen: Im 18. Stock eines leerstehenden Plattenbaus am Rande von Berlin richtet Oliver den künftigen "Familiensitz" ein: Paletten von Lebensmitteln, Dutzende von Kühl- und Gefrierschränken und was sonst noch so alles für ein mehrmonatiges Leben in familiärer Autarkie sinnvoll und erforderlich scheint.
Dann schlägt Eckstein los: Er entführt die Frau seines Chefs, Sofia (Nina Kronjäger), für die Rolle seiner Ehefrau, und ein namenloses Baby organisiert er sich direkt aus einer Babyklappe. Den 9-jährigen Ennio (Ennio Incannnova), der offenbar von seinen Eltern einfach "vergessen" wurde, nimmt er sich von einem Spielplatz mit.
Streunerin Maya (Anna Maria Mühe) freut sich über einen warmen Platz zum Schlafen und fragt nicht weiter nach. Die Oma (Margot Nagel) wird aus dem Altersheim gekidnappt, und die französische Knautschdogge namens Cleo gleich mit.
Sie alle verfrachtet Oliver Eckstein mehr oder weniger gegen ihren Willen in den 18. Stock. Er verrammelt die Türen und mauert die Treppenaufgänge zu. Komplettiert wird die synthetische Familie durch Opa Horst (Harald Warmbrunn), einen kampfbereiten Altsozialisten, der die Nachbarwohnung "besetzt" hält, um sie tapfer gegen "Spekulanten" zu verteidigen.
Ihnen allen erklärt Oliver nun, dass sie von jetzt an eine große, harmonische Familie seien. Nur, dass das nicht alle sogleich auch so sehen wollen...