Teheran, im Winter mit viel Kälte und Schnee: Die Menschen eilen auf den Straßen, bestrebt, möglichst schnell einen warmen und trockenen Ort zu erreichen, und blicken auf die Straße, anstatt sich anzusehen und zu grüßen. Auch Mokhtar (Hashem Abdi) geht durch die Straßen, doch er hat kein Ziel: Vor kurzem hat er seine Arbeit verloren, und seine Bestrebungen, eine neue Anstellung zu finden, schlagen fehl.
Mokhtar kann seine Frau Khatoun (Mitra Hajjar) und die Tochter (Zahra Jafari) nicht mehr ernähren. Er hofft, im Ausland eine Stelle zu finden und verlässt seine Familie. Mokhtar steigt in den Zug - und ist fortan nicht mehr gesehen. Die Monate vergehen, und Khatoun erhält von ihrem Mann kein Lebenszeichen mehr.
So wird, nachdem die Polizei Khatoun befragt hat, ihr Mann für tot erklärt. Sie muss ganz allein den Lebensunterhalt in einer verfallenen Textilfabrik ihren kargen Lebensunterhalt verdienen.
Neu in der Stadt ist Marhab (Ali Nicksaulat) angekommen, der hier eine Anstellung als Mechaniker sucht. Doch zunächst sind seine Versuche erfolglos. Marhab wird auf Khatoun aufmerksam und verliebt sich in sie. Doch zunächst ist sein Werben zögerlich, da er nicht weiß, ob sie noch frei ist.
Mit Hilfe seines neugewonnenen Freundes Ali Reza (Said Orkani) bekommt er in der Werkstatt, wo dieser arbeitet, auch einen Job. Nachdem Marhab erfahren hat, dass Mokhtar für Tot erklärt wurde, ist für ihn der Weg frei. Er macht Khatoun den Hof, und die beiden heiraten. Doch der junge Mann ist unangepasst und lässt sich auf Streitereien mit seinem Chef (Naser Madahi) ein.
Schließlich wird Marhab gefeuert und ist nun erneut auf Arbeitssuche. In seiner Verzweiflung randaliert er in einer Autofabrik. Da taucht, für alle unerwartet, Mokhtar wieder auf...