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Zimmer 1408

USA, 2007
Horror-Thriller, 100 Minuten, FSK: 16

Originaltitel
1408

Kino-Start
13.09.2007

Regie
Mikael Håfström

Darsteller
John Cusack (Mike Enslin), Mary McCormack (Lily Enslin), Jasmine Jessica Anthony (Katie)
Zimmer 1408 - Kinoplakat
Gibt es tatsächlich Hotelzimmer, in denen es spukt? Zum Beispiel im Zimmer 1408 des New Yorker Hotels Dolphin, in dem angeblich im Laufe der Jahre bereits 56 Gäste den Tod fanden? Dieser Frage geht John Cusack in der Rolle des Schriftstellers Mike Enslin in Mikael Håfströms Horror-Thriller "Zimmer 1408" nach. Die Vorlage zum Film lieferte eine Kurzgeschichte von Altmeister Steven King.

Mike Enslin (John Cusack) glaubt nicht an paranormale Phänomene, und dennoch verdient er mit ihnen sein Geld. Oder genauer: Er ist Schriftsteller, und sein letztes Buch "10 Haunted Hotels" - "10 Spuk-Hotels" - war ein voller Erfolg.

Enslins Arbeitsweise ist grundsätzlich immer die gleiche: Sobald er von einem Ort hört, an dem es angeblich spukt - neben Hotelzimmern also zum Beispiel auch Friedhöfe - verbringt er eine Nacht dort. Auf Geister ist er dabei noch nie gestoßen. Soweit es um Spuk in Hotelzimmern geht, steht seine Theorie ohnehin fest: Er hält es für Marekting-Gags der jeweiligen Hotelbesitzer.

Mikes Privatleben verlief in letzter Zeit weniger einfach: Nach dem Tod seiner Tochter Katie (Jasmine Jessica Anthony) hat er sich von seiner Frau Lilly (Mary McCormack) vorläufig getrennt.

Eines Tages erhält Mike eine mysteriöse Postkarte, die ihn auf das Zimmer 1408 im altehrwürdigen New Yorker Hotel Dolphin hinweist. Mike recherchiert und beschließt, ein Kapitel seines nächsten Buches eben diesem Zimmer zu widmen: Der Geist eines verstorbenen Zimmermädchens soll für den Tod von nunmehr schon 56 Hotelgästen in der 95-jährigen Geschichte des Hotels verantwortlich sein, die im Zimmer 1408 Selbstmord begingen oder sonstwie plötzlich zu Tode kamen.

Gegen den dringenden Rat des Hotelmanagers Olin (Samuel L. Jackson) mietet sich Mike in das Zimmer ein - und ist enttäuscht: Ein recht sauberes, dem Stile des Hauses angemessen eingerichtetes Hotelzimmer wie unzählige andere Hotelzimmer auf dieser Welt auch.

Als die Klimaanlage und der Radiowecker beginnen, verrückt zu spielen, glaubt Mike an technische Schlamperei. Als sich Sachen in dem Zimmer zu verändern und zu bewegen beginnen, ist Mike der festen Überzeugung, dass man ihn mit ein paar Tricks erschrecken will. Eine Stunde später allerdings glaubt Mike an ganz andere Dinge...



Film-Inhalt  


Spukts hier?
Spukts hier?


  Hintergrund


John Cusak vor
John Cusak vor "Zimmer 1408"

"Zimmer 1408" basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Steven King. Es ist der zweite englischsprachige Spielfilm von Regisseur Mikael Håfström.

Der Film kam in den USA sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern gut an. Von einer der besten Verfilmungen einer King-Geschichte war sogar die Rede.

Zu dieser postiven Einschätzung dürften nicht zuletzt einige Änderungen in letzter Minute beigetragen haben: Das ursprüngliche Filmende kam bei Testvorführungen vor ausgewähltem Publikum nicht gut an. Håfström entschied sich spontan, die Schlusssequenzen zu überarbeiten und ließ sein Team einige Zusatzdrehtage absolvieren.

Insgesamt spielte die geschätzt 25 Millionen Dollar teure Produktion in den ersten dreißig Tagen nach dem US-Kinostart knapp 70 Millionen Dollar ein.

Gedreht wurde "Zimmer 1408" in London. Über 400 visuelle Effekte wurden am Computer generiert - und dies waren bereits so wenig möglich. Håfström erklärt: "Für mich war es sehr wichtig, dass 'Zimmer 1408' nicht wie ein Visual-Effects-Film aussieht."

Und John Cusack fügt hinzu: "Im zweiten oder dritten Akt werden die Dinge ziemlich wild, aber die meiste Zeit war ich im Raum zusammen mit Leuten, die Geister oder Gespenster gespielt haben. Wir haben keinen Green Screen aufgestellt."



Drehbuchautor und Regisseur Mikael Håfström wurde am 1. Juli 1960 im schwedischen Lund geboren. Håfström war lange Zeit auf TV-Produktionen spezialisiert, bevor er sich mit seinen Filmen auf die große Kinoleinwand wagte, doch bereits sein zweiter Spielfilm - "Ondskan" ("Evil") - brachte ihm im Jahre 2003 eine Oscar-Nominierung ein.

Håfströms erster englischsprachiger Film war im Jahre 2005 "Derailed" ("Entgleist"), in dem Clive Owen und Jennifer Aniston zwei ehebrecherische Geschäftsleute spielen. Der Film war nicht nur in den USA ein beachtlicher kommerzieller Erfolg.

John Cusack, der in "Zimmer 1408" die männliche Hauptrolle spielt, sagt über Håfström: "Ich wusste: Dieser Mann ist verdammt talentiert. Mikael geht auf sehr weise Art an seine Arbeit heran. Er ist ein Schwede, und Schweden sind sehr nette Menschen. Aber sie haben auch einen starken Sinn für böse Vorzeichen. Sie sind immer in Verbindung mit ihrer inneren Verdammnis".



Über den Regisseur  


Mary McCormack als Mikes Ex-Frau Lily Enslin
Mary McCormack als Mikes Ex-Frau Lily Enslin
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Zimmer 1408" in der Regie von Mikael Håfström liefen am 13.09.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Yella
Romantik-Drama, Deutschland, 2007

Tödliche Verbindungen
Krimi-Komödie, Deutschland, 2006

Sisters in Law
Dokumentation, England, Kamerun, 2005

Salvador - Kampf um die Freiheit
Drama, Spanien, England, 2007

Rezept zum Verlieben
Komödie, USA, 2007

Paulas Geheimnis
Familienfilm, Deutschland, 2007

Mit Mistgabel und Federboa - Farmer John
Dokumentation, USA, 2005

Könige der Wellen
Animation, USA, 2007

Ein Mutiger Weg
Thriller-Drama, USA, England, 2007

Die Regeln der Gewalt
Krimidrama, USA, Kanada, 2007

Death Sentence - Todesurteil
Actiondrama, USA, 2007



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