Portrait über einen der bedeutendsten Philosophen, Soziologen und Kulturkritiker der Postmoderne. Es führt den Zuschauer an die Persönlichkeit wie auch in die Denkwelt des Querdenkers heran.
Astra Taylor, die einen Abschluss als Master of Arts in Liberal Studies hat und selbst als Dozentin in Soziologie tätig ist, begibt sich auf die Spur eines Pop-Philosophen, der eine Sprache verwendet, die auch von Laien verstanden wird.
Sie begibt sich mit dem Portraitierten auf eine Reise rund um die Welt, beobachtet ihn bei seinen Vorlesungen in New York, begleitet ihn auf eine Reise nach Argentinien, Herkunftsland seiner zweiten Ehefrau Analia Hounie, und folgt ihm in seine eigene Heimatstadt Ljubliana in Slowenien.
Vor der Kamera hat Slavoj Zizek reichlich Gelegenheit, seine Gedanken zu entwickeln und dem Zuschauer seine Theorien vorzustellen. Er bewegt sich in seinen Ausführungen auf einem weiten Feld zwischen Politik und Psychoanalyse, zwischen Ideologie und Kulturkritik und zwischen Religion und Ontologie.
Zizek macht sich durchaus auch selbst zum Gegenstand kritischen Betrachtens, gibt Einblicke in sein Privatleben und setzt sich mit nicht immer positiven Charaktereigenschaften auseinander, die er auch dem gewachsenen öffentlichen Ansehen zuschreibt.